Workshop Ideenentwicklung z.B. mit der Marshmallow Methode

Ideenentwicklung

Ideenentwicklung ist der bewusst gesteuerte und Prozess mit dem Ziel, neue Ideen zu entwickeln. Ganz gleich, ob es dabei um soziale Verbesserungen, Produkte oder Geschäftsideen geht. Synonym stehen auch die Begriffe der Ideenfindung und Ideengenerierung für die Ideenentwicklung. Für den Erfolg allerdings sind bestimmte Bedingungen zu beachten:

Zeit

Der Prozess kann von zwei Stunden bis über einen längeren Projektzeitraum gehen – von der einfachen Entwicklung vor Ort bis hin zur örtlich verteilten Entwicklungen von Ideen-Prototypen.

Kreativitätstechniken bei der Ideenentwicklung

In der Literatur gibt es über 200 Kreativitätstechniken zur Ideenentwicklung, die je nach Team und Vorhaben abgestimmt werden sollten. Welche für ein Unternehmen in Frage kommt hängt ebenso von der Unternehmenskultur ab.

Anzahl der Teilnehmer

Auch die Anzahl der Teilnehmer spielt eine wichtige Rolle. So gibt es heute unterstützende Software für 100 – 300 Personen. Bei Workshops hat sich die Zahl von 12 Teilnehmern pro Ideenworkshop als optimal herausgestellt. Psychologisch ist das die Anzahl an Personen, auf die sich ein Moderator noch persönlich beziehen kann. Bei einer größeren Anzahl wird der Prozess zu anonym.

Auswahl und Verdichtung

Ebenso wie die Kreativitätstechniken spielen die gezielte Auswahl, die Verdichtung und die Iteration der Ideen in Ideenworkshops eine wichtige Rolle. Denn am Ende des Prozesses soll ein verwertbares Ergebnis herauskommen. Bei der Auswahl kann die Anzahl der Ideen eine Rolle spielen. Andere  Kriterien der Ideenbewertung sind die technische Machbarkeit, die Wirtschaftlichkeit einer Idee oder ob ein menschliches Bedürfnis mit der Idee befriedigt werden kann. Die Kriterien zur Auswahl sollten im Vorfeld definiert sein.

Verwertung und Speicherung

Das Ende einer Ideenentwicklungphase ist immer auch der Anfang für etwas Neues. Die besten Ideen sind in der Regel gut formuliert und sollten in einer Ideendatenbank für die weitere Verwendung dokumentiert werden, so dass sie bei zum Beispiel bei anderen Ideenwerkstätten wieder zur Verfügung stehen und weiter ausgearbeitet werden können.

Next Steps

Innerhalb der magischen Zahlenkombination „3 20 100“ müssen die nächsten Schritte erfolgen. Budget, Zeit und  Verantwortliche für die weitere Ausarbeitung sollten zur Verfügung stehen. Denn nach drei Tagen erfolgt die Workshop-Dokumentation. Nach 20 Tagen muss es eine Follow-up der Ergebnisse geben. Ideen, die innerhalb der kommenden 100 Tage nach dem Ideenworkshop nicht vorangetrieben werden, haben in der Regel auch in der Zukunft eine schlecht Überlebens-Chance.